Kartellverbot für Presseverlage aufgehoben
Erlaubt ist, was gefällt

PremiumSchon bald wird für Presseverlage das Kartellverbot aufgehoben, sie dürfen dann ganz offiziell Absprachen treffen, etwa bei Abopreisen. Den Unternehmen eröffnen sich damit neue Geschäftsmodelle. Kreativität ist gefragt.

BerlinDer Countdown läuft: Sobald die Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen in Kraft tritt, können Presseverlage völlig neuartige Kooperationen eingehen. Der verlagswirtschaftliche Bereich ist dann komplett vom Kartellverbot ausgenommen. Presseverlage dürfen also im Werbegeschäft, bei der Herstellung, im Vertrieb, bei Druck und Zustellung ganz offiziell Absprachen treffen. Die Freistellung gilt zunächst bis Ende 2027 und klammert den redaktionellen Bereich explizit aus.

„Die GWB-Novelle wird die Marktprozesse im Verlagswesen sicherlich beleben“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, dem Handelsblatt. Die Verlage würden nun prüfen, welche Modelle der Kooperation für sie sinnvoll seien und was der jeweilige Markt...

 
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