Kritik an Reform der Geldwäschebekämpfung
Schäubles neue Einheit ein „Hund ohne Zähne“?

PremiumKünftig ist der Zoll für die Bekämpfung von Geldwäsche zuständig und nicht mehr das Bundeskriminalamt. Ermittler sehen darin ein Risiko für die innere Sicherheit – und wagen eine Prognose.

KölnAuf der Jahrespressekonferenz des Zolls am Köln-Bonner Flughafen war Wolfgang Schäuble (CDU) voller Lob: „Es ist ungeheuer eindrucksvoll, wie vielfältig und wie erfolgreich die Tätigkeit der Zollverwaltung ist“, sagte der Bundesfinanzminister. Der Zoll gehöre zu den Behörden, „auf die wir besonders stolz sind.“

Dann wurde Schäuble ernst. Deutschland müsse sich im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung „besser und schlagkräftiger“ aufstellen. Und: „Mit dem Aufbau der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen kommt eine neue wichtige große Herausforderung auf den Zoll zu.“ Damit hat Schäuble sicher recht. Die Sache hat nur einen Haken, Kritiker warnen, dass der Zoll seiner neuen Aufgabe nicht gewachsen ist....

 
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