Nach Insolvenz
Windreich-Anleger wollen gegen Sarasin vorgehen

Die Schweizer Privatbank Sarasin soll ihren Anlegern mehr Anleihen des mittlerweile insolventen Windparkbetreibers Windreich verkauft haben, als diesen lieb war. Dagegen wollen sich die Bankkunden nun wehren.
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MünchenEinige Anleger gehen wegen des insolventen Windparkbetreibers Windreich gegen die Schweizer Privatbank Sarasin vor. Die mehr als ein Dutzend Anleger werfen der Bank vor, dass ihnen Windreich-Anleihen in ihr Depot gebucht worden seien - unabhängig davon, welche Investitionsstrategie sie verfolgten, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Montag berichtete. Die Zeitung beruft sich dabei auf ein Schreiben des Anleger-Anwalts an den Ombudsmann der deutschen Banken.

Sarasin habe demnach offenbar so viel Geld für Windreich eingeworben wie möglich. Die Investoren vermuten laut Bericht, der Bank hätte klar sein müssen, dass Windreich dabei war, in Schieflage zu geraten. Die Anleger vermuten massive eigene Interessen der Bank, da Sarasin der Firma Darlehen über siebzig Millionen Euro gegeben hatte.

Später soll es die Bank gewesen sein, die den Insolvenzantrag für Windreich gestellt habe, zitierte die Zeitung Unternehmenskreise von Windreich. Die Bank wollte die Vorwürfe gegenüber der Zeitung nicht kommentieren. Finanzmarktexperten sehen laut Bericht in einem Insolvenzantrag durch die Bank eine mögliche Strategie, als Darlehens-Schuldner eher an Geld zu kommen als Anleihenehmer.

Windreich wurde im Herbst 2013 zahlungsunfähig. Das Unternehmen hatte über Anleihen Windparks gebaut, unter anderem vor der Nordseeinsel Borkum. Seit Dezember wird das Unternehmen abgewickelt.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nach Insolvenz: Windreich-Anleger wollen gegen Sarasin vorgehen"

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  • evtl sollte sich der autor doch mal bei gelegenheit, natürlich nur ernnrd nicht zuviel Zeit in Anspruch nimmt, in den Artikeln des eigenen Blatts recherchieren, um evtl noch mal seinen Kentnisstand zu aktualisieren, um so keine Falschmeldungen zu veröffentlichen, die natürlich auch als böswillig nterstellt werden könnte, mit den entsprechenden rechtlichen Folgen...nur so mal..

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