Nach Prokon
Aufsicht für Finanzvermittler auf dem Prüfstand

Der Fall Prokon soll Konsequenzen haben. Der Staatssekretär für Verbraucherschutz im Bundesjustizministerium, Gerd Billen, will die Aufsicht für die 80000 Finanzanlagevermittler in Deutschland auf den Prüfstand stellen.
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Berlin„Wir müssen schauen, ob das funktioniert, was die schwarz-gelbe Vorgängerregierung auf den Weg gebracht hat“, sagte Staatssekretär für Verbraucherschutz im Bundesjustizministerium, Gerd Billen, dem Handelsblatt.

Im Gegensatz zu den Banken, die engmaschig von der Finanzaufsicht Bafin kontrolliert werden, stehen die Finanzanlagevermittler unter der Aufsicht der lokalen Gewerbeämter. Das halten Anlegeranwälte für unzureichend und für Verbraucherschützer sind damit weitere Skandale programmiert.

„In der Tat ist die Finanzaufsicht in Deutschland zersplittert“, konstatiert Billen. „Wir haben das auf dem Radarschirm.“  Zwar ist das Thema im Koalitionsvertrag nicht fixiert worden, aber das will der ehemalige Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen nicht überbewertet wissen. „Eine mögliche Änderung im grauen Kapitalmarkt stand auch nicht im Koalitionsvertrag und trotzdem kümmern wir uns um das Thema.“

Silke Kersting
Silke Kersting
Handelsblatt / Korrespondentin

Kommentare zu " Nach Prokon: Aufsicht für Finanzvermittler auf dem Prüfstand"

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  • Jetzt habe ich mich so über den Artikel aufgeregt, dass ich eine Menge Tippfehler produziert habe.

  • Was soll denn dieser Artikel. Hier wird wieder auf den Vermittlern herumgehackt. Es stimmt schon only a bad message is a good maeesage. Zur Information an die Redaktion und den Schreiber. Keine einzigerVermittler, finazberater oder Anlageberater hat je einen Prokon Genussschein verkauft. Mein Vorschlatg vorher recherchieren ujnd dann schreiben. Oder steckt da etwa böse Absicht dahinter.

  • Verstehe den Zusammenhang mit Prokon nicht. Bei Prokon waren meines Wissens überhaupt keine Finanzvermittler in den Vertrieb involviert. Das Unternehmen hat Werbung gemacht und die Interessenten sind direkt auf Prokon zugegangen.

    Hat das Handelsblatt/der Autor des Artikels den Zusammenhang konstruiert, oder kommt das aus dem Staatssekretariat?

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