Preissoftware im Internet
Kartell ohne Mensch

PremiumPreissoftware im Internet kann zu unerlaubten Absprachen führen. Das Kartellamt will verstärkt solche digitalen Kartelle ins Visier nehmen. Es gibt einige Negativbeispiele – vom „Poster-Kartell“ bis zum „Eturas-Fall“.

Das Bundeskartellamt will künftig verstärkt digitale Kartelle durch Preissoftware ins Visier nehmen. „Ich bin mir sicher, dass wir uns in Zukunft auch Algorithmen anschauen werden“, sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, dem Handelsblatt. Das gelte auch für den Bereich der illegalen Absprachen. „Wenn sich zwei Verkäufer mit ihren Algorithmen aufeinander abstimmen, wäre das eine klare Kartellbildung, schließlich werden die Maschinen von Menschen programmiert“, sagte Mundt.

Hintergrund sind neue Geschäftspraktiken von Unternehmen, Shoppingplattformen im Internet und deren Dienstleistern. Diese setzen eine Software ein, mit der Preise der Wettbewerber im Netz verfolgt werden können. Auf dieser Basis gleichen Händler dann ihre...

 
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