Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage
Infinus-Skandal kommt vor Gericht

Der Finanzkonzern Infinus soll mittels eines Schneeballsystems tausende Anleger geschädigt haben. Zwei Jahre nach Auffliegen des Skandals kommen nun der Gründer des Konzerns und fünf weitere Manger vor Gericht.

DresdenDie Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage im Skandal um den Finanzkonzern Infinus erhoben. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte, wird dem Konzern-Gründer und fünf weiteren Managern „gewerbsmäßiger Betrug im besonders schweren Fall und Kapitalanlagebetrug“ zur Last gelegt. Die Anklage geht demnach von rund 22.000 geschädigten Anlegern und einem Anlangevolumen von 312 Millionen Euro aus. Fünf der Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft – darunter der Firmengründer und Hauptbeschuldigte.

Der Infinus-Skandal war im November 2013 bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft wirft den Managern vor, ein sogenanntes Schneeballsystem betrieben zu haben: Die versprochenen hohen Renditen für die Anleger konnten nur mit dem Geld immer...

 
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