S&K-Skandal
„Finanzwelt“-Chefin tritt zurück

Noch kurz vor der Durchsuchung bei der S&K hat die Herausgeberin des Magazins „Finanzwelt“ von der Immobiliengruppe eine Provision bekommen. Nach einem Handelsblatt-Bericht tritt sie nun zurück.

WiesbadenDie skandalgeschüttelte Immobiliengruppe S&K hat nach Informationen des Handelsblattes an eine einzelne Journalistin zwischen Januar 2012 und Februar 2013 mehr als 100.000 Euro gezahlt. Dorothee Schöneich, die Herausgeberin des Anlegermagazins „Finanzwelt“, erhielt sogar noch wenige Tage vor der Durchsuchung der Immobiliengruppe Provisionen von S&K. Wenige Stunden, nachdem das Handelsblatt die Einzelheiten ihrer Beziehung zu S&K veröffentlichte, trat Schöneich am Montag zurück.

„Unsere Mandantin Frau Dorothee Schöneich weist Spekulationen zurück, sie habe zugunsten der S&K-Unternehmensgruppe Einfluss auf die redaktionelle Berichterstattung des Magazins „Finanzwelt“ genommen oder das Gebot der Trennung von Werbung und redaktioneller Berichterstattung missachtet“, schreibt Schöneichs Anwalt, Philipp von...

 
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