Verdacht auf Gesetzesverstoß
Ermittlungen gegen Rhön-Klinikum wegen Marktmanipulation

Der Konzern steht im Verdacht, gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen zu haben. Grund ist laut Münchner Staatsanwaltschaft die versuchte Übernahme des Rhön-Klinikums.

FrankfurtDie Staatsanwaltschaft München hat Ermittlungen wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation beim Krankenhauskonzern Rhön-Klinikum eingeleitet. „Es geht um Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz und versuchte Nötigung“, sagte ein Sprecher der Münchener Staatsanwaltschaft am Freitag. Hintergrund sei die versuchte Übernahme von Rhön-Klinikum 2012, bei der neben dem fränkischen Klinikbetreiber auch der Gesundheitskonzern Fresenius und der Klinikrivale Asklepios eine Rolle spielten. „Es wird gegen mehrere Personen ermittelt“, sagte der Sprecher. Namen und nähere Einzelheiten könne er wegen der laufenden Untersuchungen nicht nennen. Eine Anzeige sei im Juli eingegangen.

Die Staatsanwaltschaft hat im Rahmen der Ermittlungen auch die Finanzaufsicht BaFin eingeschaltet, die den Fall...

 
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