Anlageberatung
Mifid soll mehr Transparenz bringen

Am 1. November treten mit einer EU-Richtlinie namens Mifid deutlich strengere Regeln für Anlageberater in Kraft. Künftig müssen sie ihre Kunden detailliert über sämtliche Gebühren informieren, die sie von Anbietern für den Verkauf von Anlageprodukten kassieren.

Eine Neuregelung, von der sich die Bundesregierung mehr Transparenz erhofft - und die auch den Verkauf von Zertifikaten betrifft, obwohl die Gebührenstruktur dieser Papiere anders aussieht als etwa bei Fonds. So sind laufende Managementgebühren die Ausnahme, stattdessen verdienen die Emittenten der Papiere während der Laufzeit in der Regel daran, dass sie die Dividende der dem Zertifikat zugrunde liegenden Aktie einstreichen. Auch klassische Ausgabeaufschläge sind selten, weil Zertifikate meist über die Börse gekauft werden. Wichtig zu wissen: Der Aufschlag entfällt deshalb aber nicht, sondern versteckt sich im so genannten Spread, also der vom Emittenten des Papieres festgelegten Differenz zwischen An- und...

 
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