Panama Papers
Das sind die guten Gründe für Briefkastenfirmen

In der Berichterstattung über Briefkastenfirmen schwingt ein Vorwurf mit: Wer ein solches Unternehmen registriert, führe Unlauteres im Schilde. Das mag zwar in vielen Fällen so sein, doch gilt es bei weitem nicht immer.

ZürichDie Dokumente über mehr als 200.000 Briefkastenfirmen, die von der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in den vergangenen Jahrzehnten ins Leben gerufen worden sein sollen, bestimmen die Schlagzeilen. Politiker übertreffen sich mit Forderungen, wie solche Geschäftsmodelle zerschlagen werden könnten.

Doch selbst der selten um Scharfzüngigkeit verlegene Finanzminister Nordrhein-Westfalens, Norbert Walter-Borjans, sagte am Dienstagmorgen dem Hörfunksender WDR5, dass zwar bei Briefkastenfirmen unlautere Gründe eine Rolle spielen können. Dass aber in allen Fällen illegitime Gründe zu Grund lägen, könne „man nicht sagen und das sagt ja auch keiner.“

Vor ziemlich genau drei Jahren machte das Journalisten-Netzwerk ICIJ schon einmal Schlagzeilen mit...

 
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