Reform der Investmentbesteuerung
Regierung will Fondsanleger höher belasten

PremiumMillionen von Fondssparern müssen mit Einbußen bei ihren Erträgen rechnen: Publikumsfonds sollen künftig direkt mit 15 Prozent besteuert werden. Die Fondsbranche sieht darin Steuererhöhungen für Kleinsparer.

BerlinDie von der Bundesregierung geplante Reform der Investmentbesteuerung würde de facto „zu Steuererhöhungen für Kleinsparer führen, sowie die private und betriebliche Altersvorsorge belasten“, kritisiert Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des Fonds-Branchenverbands BVI. Auch die Koalitionsfraktionen haben Bedenken.

Stein des Anstoßes sind die Überlegungen aus dem Hause des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble (CDU), die Investmentbesteuerung auf eine neue Basis zu stellen. Mit dem vorgelegten Diskussionsentwurf will das Bundesfinanzministerium die Investmentbesteuerung vereinfachen, bestehende EU-rechtliche Risiken ausräumen und „aggressive Steuergestaltungen“ verhindern.

Der CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler begrüßt den Ansatz, das Investmentsteuerrecht zu vereinfachen, sieht aber die Gefahr, dass „das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird“. Bislang...

 
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