Umstrittene Cum-Ex-Aktiendeals
Die Banken waren für den Fiskus zu schlau

PremiumDie Profite aus Steuertricks mit den umstrittenen Cum-Ex-Aktiendeals sind laut Finanzministerium für den Fiskus größtenteils verloren. Denn die Cum-Ex-Händler waren zu raffiniert für die Behörden. Für den Steuerzahler ist das bitter.

Sein Auftritt war schon gebucht. Nach Frankfurt wollte Peer Steinbrück zu einer Veranstaltung der Bank Sarasin & Cie. Über „Sicherheit und Stabilität für Europa“ sollte der SPD-Kanzlerkandidat am 6. Dezember 2012 bei einem Abendessen der Schweizer Privatbank sprechen. Eine Dinner-Rede, wie sie Steinbrück gut konnte. Und wie sie gut bezahlt wurde. Doch plötzlich wurde die Sache unsicher, viel zu unsicher.

Staatsanwälte aus Frankfurt machten Steinbrück einen Strich durch die Rede-Rechnung. Wenige Tage vor dem Auftritt gab es eine Großrazzia bei der Hypo-Vereinsbank. Die lag ein paar Hundert Kilometer südöstlich in München. Doch die Staatsanwälte zielten auch auf Geschäfte,...

 
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