Werbungskosten
BFH verbessert Absetzbarkeit von Zweitwohnungen

Der Bundesfinanzhof hat in zwei Urteilen die steuerliche Absetzbarkeit von Zweitwohnungen am Arbeitsplatz verbessert. Künftig können die Kosten für einen Zweitwohnsitz am Beschäftigungort auch dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn Arbeitnehmer ihren Familienwohnsitz aus privaten Gründen verlegen.

DÜSSELDORF. In Krisenzeiten wird von Arbeitnehmern besondere Mobilität gefordert. Dem hat der Bundesfinanzhof jetzt Rechnung getragen und den Werbungskostenabzug für eine berufsbedingte Zweitwohnung auch bei Wegverlegung des Familienwohnsitzes zugelassen.

Abzugsfähige Werbungskosten für eine doppelte Haushaltsführung liegen laut Einkommensteuergesetz (EStG) nur dann vor, wenn ein Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen neben seinem Heimatwohnsitz am Beschäftigungsort eine Zweitwohnung unterhält. Wird eine solche doppelte Haushaltsführung vom Finanzamt akzeptiert, ist die steuerliche Anerkennung der Mehraufwendungen seit einigen Jahren wieder unbefristet möglich. Im Gegenzug wurde die damalige Billigkeitsregelung gestrichen, wonach selbst Arbeitnehmer ohne eigenen Hausstand Werbungskosten abziehen durften.

Seither achten die Finanzämter genauestens auf Einhaltung der...

 
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