Premium Bankeinlagen in Zypern Die goldene Gelegenheit

Tausende Sparer haben in der Zypern-Krise ihr mühsam angespartes Vermögen verloren. Riskante Bank-Anleihen sind nun nichts mehr wert. Bankberater wollen vor Gericht gegen ihre ehemaligen Arbeitgeber aussagen.
Kundenberater versprachen eine Rendite von sieben Prozent - Risiken wurden nicht erwähnt. Quelle: dpa
Laiki-Bank

Kundenberater versprachen eine Rendite von sieben Prozent - Risiken wurden nicht erwähnt.

(Foto: dpa)

NikosiaDie Umwandlung von Bankeinlagen in Zypern war eine politische Entscheidung. Mit dem Bail-In wurden die Institute im Frühjahr 2013 rekapitalisiert. Zypern galt als Fluchtpunkt für die Schwarzgelder russischer Oligarchen. Deren Einlagen sollten mit EU-Steuergeldern nicht gerettet werden. Von daher stammte der Plan, Depositen, die 100.000 Euro überschritten, zur Rekapitalisierung der Banken heranzuziehen.

Aber den eigentlichen Preis zahlten Leute wie Michalis Michaelidis. Im Herbst 2011 hatte der Frührentner alle seine Ersparnisse in Bonds der Bank of Cyprus investiert. „Das war damals die erste Adresse, wenn man sein Geld sicher anlegen wollte“, erinnert sich Michaelidis.

 
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