„Finanztest”
Prepaid-Kreditkarten nicht teurer als klassische

Die Zeitschrift „Finanztest” hat 24 Prepaid-Kreditkarten untersucht und räumt mit einem Vorurteil aus. Sie weist auch daraufhin, dass bei manchen Anbietern die Karte sogar kostenlos ist.
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BerlinKreditkarten auf Guthabenbasis sind nicht teurer als klassische Kreditkarten, und die Nutzungsgebühren unterscheiden sich kaum. Kunden können die Prepaid-Karte daher so nutzen wie die klassische Karte, ergab ein am Dienstag veröffentlichter Test der Zeitschrift „Finanztest”. Mit den Prepaid-Karten könnten Kunden im In- und Ausland an der Ladenkasse zahlen, im Internet einkaufen oder Geld am Automaten abheben. Es fielen die gleichen Kosten wie für die klassische Karte an: Jahrespreis, Kosten fürs Abheben von Bargeld am Automaten und Provision für den Einsatz außerhalb der Euroländer.

„Finanztest” nahm 24 Prepaid-Kreditkarten unter die Lupe. Bei manchen Anbietern gibt es die Karte den Testern zufolge sogar kostenlos - dann allerdings meist in Verbindung mit einem Girokonto beim gleichen Institut. Auch das Abheben von Bargeld ist bei solchen Karten in manchen Fällen kostenlos, teilweise ist die Zahl der Abhebungen dann aber begrenzt.

Für Jugendliche sind Prepaid-Kreditkarten laut „Finanztest” bis zum 18. Geburtstag, manchmal auch bis zum 21. Geburtstag, oft kostenlos. Prepaid-Kreditkarten seien die Lösung für diejenigen, die Schwierigkeiten hätten, eine Kreditkarte zu bekommen - neben Minderjährigen auch Bankkunden mit unregelmäßigem Einkommen.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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