Neue Instrumente wie Reits erleichtern das Investment
Anleger holen sich Immobilien ins Depot

Die starke Wertentwicklung im weltweiten Immobiliensektor in den vergangenen fünf Jahren hat sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern das Interesse an dieser Anlageklasse gesteigert. Der Anteil der Immobilien-Investmentvermögen ist erheblich gewachsen und könnte hierzulande durch neue Produkte weiter zulegen.

Denn anders als in Deutschland, wo die Investmentvermögen überwiegend in Form von Immobilienfonds erwerbbar sind, gibt es in vielen Ländern inzwischen so genannte Real Estate Investment Trust - kurz Reits - beziehungsweise Reits-ähnliche Konstruktionen, die an Börsen gehandelt werden. Da die Anleger diversifizieren wollen und nach einem guten Gesamtertrag bei gleichzeitig hoher Liquidität und Transparenz Ausschau halten, haben globale Immobilienwertpapiere an Profil gewonnen und werden häufiger in diversifizierte Portfolios aufgenommen.

Seit den frühen 90er Jahren ist die weltweite Marktkapitalisierung der Immobilienaktien enorm gestiegen - von 128 Mrd. Dollar in 1990 auf mehr als 500 Mrd. Dollar im Dezember 2004. Das Wachstum geht auf verschiedene Faktoren zurück.

Zunächst weist die Entwicklung von Immobilienmärkten eine sehr niedrige Korrelation von normalerweise zwischen 0,30 bis 0,50 zu breit gestreuten Aktien- und Rentenmärkten auf, was das Portfolio-Risiko verringert. Zudem sind die Korrelationen zwischen verschiedenen Ländern sehr gering, überwiegend unter 0,50. Deshalb verringert ein geographisch diversifiziertes Engagement in Immobilienwerten das Risiko des Portfolios weiter.

Bessere Wertentwicklung als bei weltweiter Aktienanlage

Traditionell entfällt über die Hälfte des Gesamtertrags aus Immobilienanlagen auf laufende Einnahmen, die für die Anleger zunehmend wichtiger geworden sind. Bei öffentlich gehandelten Immobilientiteln wird dieses Einkommen in Form von Dividenden an die Anleger ausgeschüttet. Bei globalen Investments machen allein die Dividenden im Durchschnitt eine jährliche Rendite von ungefähr fünf Prozent aus. Anleger erkennen und schätzen daher, dass globale Immobilien-Investments stabile Erträge erwirtschaften, die den Vergleich mit den Erträgen aus anderen Anlageklassen nicht scheuen müssen.

In den vergangenen fünf Jahren erzielten globale Reits insgesamt - einschließlich der Kursgewinne auf Grund von Wertsteigerungen des zugrunde liegenden Immobilienportfolios - einen Jahresertrag von 15,62 Prozent und verzeichneten so eine bessere Wertentwicklung als weltweite Aktien- oder Rentenanlagen. Die Globalisierung der Wirtschaft hat die Informationseffizienzen in den Aktien- und Rentenmärkten erhöht. Dagegen prägen die weltweiten Immobilienmärkte nach wie vor Ineffizienzen, die Anlegern günstige Gelegenheiten bieten.

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