Niedrigzinsen: Auch die Sozialkassen leiden

Niedrigzinsen
Auch die Sozialkassen leiden

PremiumMit Aktieninvestments ließen sich die Rücklagen der Beitragszahler vermehren. Doch die Vorschriften der Sozialkassen verbieten solche Anlagen.

BerlinDie Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank bereitet nicht nur den Sparkassen Sorge, deren Lobbyverband jüngst eine Art staatlicher Zinszuschüsse für Millionen Sparer gefordert hat. Betroffen sind auch die Sozialkassen, insbesondere die Rentenversicherung und die Krankenkassen. Sie verfügten Ende 2014 über Finanzreserven von gut 75 Milliarden Euro, davon etwa 65 Milliarden Euro in der Rentenkasse, dem Gesundheitsfonds und bei den 130 Krankenkassen.

Könnten sie dieses Geld auch auf dem Aktienmarkt anlegen, hätten sie kein Problem, die Rücklagen zugunsten der Beitragszahler zu vermehren – bevor die Gelder von den derzeit wieder stärker steigenden Rentenausgaben und Gesundheitskosten aufgefressen werden. Doch Aktieninvestments lassen die...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%