Riester-Rente
Neuer Ärger wegen Strafzinsen

PremiumVerbraucherschützer mahnen die Kreissparkasse Tübingen wegen Negativzinsen in einem Riester-Vertrag ab. Sie fordern die Politik auf, die Altersvorsorge effizient zu gestalten. Auch Politiker äußern sich kritisch.

Frankfurt, BerlinWieder gerät die Riester-Rente in die Diskussion: Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg mahnt die Kreissparkasse Tübingen ab, weil sie bei ihrem Riester-Banksparplan „Vorsorge-Plus“ eine negative Grundverzinsung von derzeit 0,5 Prozent im Jahr verlangt. Die Verbraucherschützer berufen sich auf das Bürgerliche Gesetzbuch, nachdem der Riester-Sparer der Sparkasse quasi ein Darlehen gewährt und dafür einen Zins bekommen muss. „Das kann nicht einfach per Klausel ausgeschlossen werden“, empört sich Niels Nauhauser, Abteilungsleiter Altersvorsorge bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die Sparkasse lege in ihrem Preisverzeichnis eine rechtswidrige negative Grundverzinsung fest, meint er. Für ihn ist eine negative Verzinsung mit dem Grundgedanken einer Geldanlage nicht vereinbar...

 
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