Studie
Mehr Beratung bei Altersvorsorge nötig

Bei Abschluss einer betrieblichen Zusatzrente rät das Institut für Altersvorsorge zu mehr individueller Beratung. Nur so erhalten Kunden umfangreiche Informationen über Vor- und Nachteile der Versicherungsformen.
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BerlinDas Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) rät zu mehr individueller Beratung bei Abschluss einer betrieblichen Zusatzrente oder eines Riestervertrages. So wirkten sich beispielsweise eine höhere Kinderzahl des Arbeitnehmers später günstiger bei einer Riesterrente aus. Bei höheren Einkommen zeigten sich hingegen Vorteile einer betrieblichen Altersvorsorge, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten Untersuchung über Vor- und Nachteile der verschiedenen Versicherungsformen. Das Institut wurde von der Deutschen Bank AG gegründet und wirbt für die Idee einer privaten Altersvorsorge.

Bei der Überprüfung von 34 Einzelfällen sei man zu dem Schluss gekommen, dass es kein klares Votum für die eine oder andere Vorsorgeform gebe, heißt es in der Studie. Vor der Entscheidung über die Vertragsform sollten deshalb die individuellen Bedingungen abgewogen werden. Die Untersuchung belegt zudem eine große Spannbreite der Renditeerwartungen bei verschiedenen Anbietern.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es tut mir leid. Derzeit überhaupt Richtung zusätzliche Altersversorgung nachzudenken, die nicht in Sachwerte investiert, ist m.E. schon unseriös. Letztlich müsste man dem Kunden sagen: Bei den derzeitigen Altersvorsorgeprodukten geben Sie einem schlechten Schuldner Geld und bekommen dafür später (real gerechnet) deutlich weniger zurück - vor allem, wenn die EZB weiterhin Geld ohne Ende druckt. Wenn ich keine hohen Garantiezinsen bei meinen Versicherungen hätte, würde ich wohl eher darüber nachdenken meine Versicherungen beitragsfrei zu stellen, als nochmal welche abzuschließen. Rechnet man bei Riester mal aus, was wirklich hängen bleibt, so ist es gut, dass es den Staatszuschuss überhaupt gibt, sonst rentiert sich die Versicherung, wenn man mal wirklich nachrechnet, ohnehin mit den Gebühren gar nicht...

  • Die Erklärung müßte so aussehen: Lieber Kunde, wir verleihen Ihr Geld an einen Pleitestaat. Solange die Einnahmen dieses Staates die Zinsen decken, geht alles gut. Möglicherweise wird zwischendruch die EZB aushelfen und die Geldmenge erhöhen, aber Inflation hat ja noch niemanden geschadet. Da Sie ja erst in 30 Jahren in Rente gehen, werden Sie locker den einen oder anderen Schuldenschnitt wegstecken. Sofern Sie mir nichtr glauben, unterschreiben Sie bitte hier.

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