Geringverdiener
Betriebliche Altersvorsorge kaum genutzt

Einer Studie zufolge nutzen weniger als fünf Prozent der Geringverdiener-Haushalte die betriebliche Altersvorsorge. Dabei sind die Beiträge in weiten Teilen steuer- und sozialabgabenfrei.
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HannoverViele Geringverdiener lassen einer Studie zufolge die Möglichkeiten einer betrieblichen Altersvorsorge ungenutzt. Nicht einmal fünf Prozent der Haushalte mit einem Nettoeinkommen unter 1000 Euro machen von dieser Art der Altersvorsorge Gebrauch, wie aus einer am Montag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) hervorgeht.

Zwar stufe jeder gut jeder dritte Deutsche die betriebliche Altersvorsorge als wichtig ein, weniger als die Hälfte dieser Gruppe habe aber tatsächlich eine entsprechende Police abgeschlossen. Bei den Geringverdienern sei es sogar nur noch jeder Siebte, der betrieblich für sein Alter vorsorge.

Die Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge werden direkt vom Bruttogehalt abgezogen und sind teilweise steuer- und sozialabgabenfrei. Da auch vermögenswirkende Leistungen für die betriebliche Altersvorsorge eingesetzt werde können, ist eine zusätzliche Absicherung für das Alter sogar ohne eigenen finanziellen Aufwand möglich. Die gezahlten Beiträge sind zudem auch geschützt, wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmeldet oder der Arbeitnehmer arbeitslos wird und Arbeitslosengeld bezieht.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Geringverdiener: Betriebliche Altersvorsorge kaum genutzt"

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  • Wovon sollen die Geringverdiener denn in der Zukunft noch würdevoll leben? Die geringe bAV-Rente stopft doch tatsächlich nur das Loch der Versicherer und der Arbeitgeber, aber doch nicht das Eigene. Lieber heute das Geld ausgeben, das ich habe und mich richtig satt essen, als heute schon und morgen sowieso zu hungern, weil das Geld nicht mehr ausreichen wird?! Es sei denn man heißt Christian Wulff oder ist Politiker, der sich kontinuierlich die Diäten erhöht ohne wirklich mal demokratisch nachzudenken: „Man ist sich eben wichtiger als das eigene Volk“... Gute Nacht, du demokratisches und soziales (Armutsland) Deutschland! Und: Die Staatsgewalt geht doch nicht vom Volke aus – nicht wenn es um soziale Themen geht, die werden doch alle privatisiert – nein outgesourct, um an den Versicherern selbst gut zu verdienen… Denn: Vielleicht werde ich ja morgen schon wieder abgewählt und darf mich nicht mehr Politiker nennen. Also: Zeit ist Geld – mein eigenes! Wer glaubt denn wirklich, dass kein „Lobby-Geld“ im Hintergrund fließt…? Ich nicht!

  • Also sollen sich diese Geringverdiener, die eh nicht über die Runden kommen, irgendwo doch noch ein paar Euronen abzwacken (wer muss sich denn schon jeden Tag satt essen?).
    Um sich dann im Rentanalter anzuhören, dass die Rente zwar unterhalb der Altersicherung liegt, aber die paar Kröten, die man sich hart erspart hat, auch noch angerechent werden.
    Da habe ich volles Verständnis, dass dieser Personenkreis an dem dummen Spiel lieber nicht teilnimmt.

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