Reserven schaffen
Wie man richtig vorsorgt

Mit einer Pflegeversicherung lässt sich das Problem Elternunterhalt vorausschauend abfedern. Worauf es dabei ankommt.

Dass die staatliche Pflegeversicherung, die eigene Rente und die Privatreserven nicht in jedem Fall reichen werden, um einen würdevollen Lebensabend zu sichern, ahnen die meisten schon früh. Umso sinnvoller kann eine zusätzliche private Pflegepolice sein. Sei es, man zahlt sie selbst - und verschont so seine Kinder vor finanziellen Überraschungen. Sei es, gut verdienende Kinder schließen sie beizeiten für ihre Eltern ab, um so später die Eltern und sich selbst aus der Schusslinie der Sozialämter zu bringen.

Das sind die Fakten: In der Altersgruppe ab 60 Jahre ist nur jeder Zwölfte pflegebedürftig, älter als 80 Jahre ist es jeder Dritte. Erfolgreiche Gentherapien und Gerätemedizin verlängern das Leben, die Wahrscheinlichkeit, später professionelle Hilfe zu brauchen, steigt.

Wer wie pflegebedürftig ist und entsprechend wie viel Geld aus der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung bezieht, entscheidet der medizinische Dienst der gesetzlichen Krankenkassen oder der Gutachterdienst der privaten. Sie stufen den Pflegebedürftigen in eine von drei Stufen (leicht bis schwerst) ein.

Seit 1995 ist die zusätzliche Pflegeversicherung für alle Pflicht; 1,7 Prozent vom Bruttolohn werden dafür abgezogen. Dabei dürfte es nicht bleiben, längst ist klar, dass dieser Beitrag nicht reicht. Die Pflegeversicherung steht - wie die gesetzliche Krankenversicherung - selbst vor dem Kollaps. Die Versicherungsunternehmen haben das weite Feld der Pflege und seine lukrativen Aussichten längt im Visier. Sie bieten private Zusatzversicherungen an. Rund 660 000 Kunden haben bisher zugegriffen.

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