Richter: "Bank hat keine Pflichten verletzt"
Kein Schadensersatz für Herold-Kunden

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat die Klage eines Versicherungsnehmers abgewiesen, der sich durch die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen an der Herold-Holding durch die Deutsche Bank im Jahr 2002 benachteiligt sah.

Der Kläger sah dadurch seine Überschussbeteiligungen schwinden. Er vertrat die Auffassung, die Deutsche Bank hätte ihn frühzeitig über ihre Verkaufsabsichten in Kenntnis setzen müssen, da er dann die Verträge nicht mehr abgeschlossen hätte.

Anders sah es das Gericht: Die beklagte Bank habe bei der Vermittlung der Versicherungsverträge keine Auskunfts- oder Beratungspflichten verletzt, weil sie den Kläger von der bevorstehenden Veräußerung jedenfalls nicht früher hätte unterrichten müssen als die Aktionäre.

OLG Düsseldorf, Az.: I-4 U 114/04

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