Studie „Die Psychologie des Geldes"
Deutsche bekommen beim Thema Geld "schlechte Laune"

Nicht einmal jeder fünfte Deutsche geht mit Spaß, Interesse und Sachkenntnis an die Regelung seiner privaten Finanzen heran. Fast jeder zweite zeigt Unkenntnis und Misstrauen, wenn es um Geldfragen geht.

HB HAMBURG. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsinstituts Sinus Sociovision (Heidelberg) im Auftrag der Commerzbank. Ungefähr genauso groß ist der Anteil derjenigen, die als überfordert einzustufen sind, wenn es um Geldanlage oder Altersvorsorge geht: Fast jeder fünfte Deutsche fühlt sich dabei generell verunsichert und bekommt beim Thema Geld „schlechte Laune“.

Die Bevölkerungsmehrheit sei nicht gewappnet für die Entscheidungen, die auf sie zukommen, sagte der Soziologe von der Universität Mainz, Prof. Stefan Hradil. Er hat die Untersuchung wissenschaftlich begleitet. So wollten 45 Prozent der Deutschen mit Finanzthemen möglichst nicht behelligt werden. Sie gehören zu den drei problematischen Geldtypen der Überforderten (19 Prozent), der Leichtfertigen (16 Prozent) und der Bescheidenen (10 Prozent). „Rund ein weiteres Drittel denkt und handelt in Finanzangelegenheiten so, dass erhebliche Risiken drohen“, sagte Hradil.

Für die Studie „Die Psychologie des Geldes - Die acht Geldtypen und ihre Verteilung in Deutschland“ wurden im Juli 1000 Menschen in Deutschland unter anderem zum Umgang mit Geld, zur Zukunftsvorsorge und zum Vertrauen zu Informationsquellen befragt.

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