Premium Antwort auf Blackrock-Kritik von FDP Kampf dem Neofeudalismus

Die FDP gefährde die Anleihemärkte, kritisiert der US-Vermögensverwalter Blackrock. Michael Theurer, Europaabgeordneter der Liberalen, sieht darin eine gefährliche Einmischung in den Wahlkampf. Ein Gastbeitrag.
Die neuen Feudalherren kommen nicht mit Heeren, sie kommen mit Heerscharen von Analysten. Quelle: dpa
Michael Theurer

Die neuen Feudalherren kommen nicht mit Heeren, sie kommen mit Heerscharen von Analysten.

(Foto: dpa)

Dass amerikanische Wall-Street-Riesen öffentlich so etwas wie Empfehlungen für die Bundestagswahlen abgeben, ist eine gefährliche Neuerung des Wahljahrs 2017. Blackrock, eine billionenschwere Kapitalsammelstelle, hat dies relativ unverblümt gemacht und warnt vor der Euro-Politik der Liberalen.

Dass der schwarze Riese die harte, stabilitätsorientierte Haltung der FDP nicht teilt, ist nur konsequent. Die Wall-Street-Fonds gehören zu den Profiteuren der ultralockeren Geldpolitik. Die Zeche zahlen andere: die Sparer, die Lebensversicherungen, die privaten Banken, die Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

 

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