Premium Denis MacShane über den Brexit Wenn die Fakten egal sind

Es ist Zeit für klare Aussagen Richtung London, was der Verlust des Vereinigten Königreichs für Europa bedeutet: Die Deutschen sollten sich viel stärker in die britische Brexit-Debatte einmischen, fordert der frühere britische Europaminister Denis MacShane. Ein Gastbeitrag.
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Denis MacShane war britischer Europaminister unter Tony Blair. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com Quelle: Imago
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Denis MacShane war britischer Europaminister unter Tony Blair. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

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Es ist schon eine merkwürdige Welt: In meinem Heimatland verteidigen die Tories und die konservativen Medien das geplante Brexit-Manöver mit einer geradezu trotzkistisch anmutenden Leidenschaft. Deshalb sind sie bereit, britische Kerntugenden wie den Pragmatismus und das Beharren auf Tatsachen und rationalen, wirtschaftsbasierten Argumenten auf den Aschehaufen der Geschichte zu werfen.

Das geht bis zur persönlichen Selbstverleugnung. In seinen Jahren als Oppositionspolitiker sagte David Davis, heute der für den Brexit zuständige Minister: „Eine Demokratie, die ihr einmal gefälltes Urteil über einen Sachverhalt nicht ändern kann, hört auf, eine Demokratie zu sein.“ Diese Weisheit gilt anscheinend nicht mehr.

 

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