Deutschlands Führungsposition in der EU
Macht ist nicht Hegemonie

PremiumDeutschlands dominante Position in Europa führt nicht automatisch zu einer echten politischen Führung. Das Land braucht bessere Freundschaften, um Zustimmung zu finden – und die EU einen Peitschenhieb. Ein Gastbeitrag.

RomWie steht es derzeit um die deutsch-italienischen Beziehungen? Vielleicht passt am besten das Bild einer Ehe in der Krise. Weit weg ist die Zeit der „Wahlverwandtschaften“ der Gründungsväter.

Diese Beziehungsprobleme treten ausgerechnet mitten in einer der komplexesten Situationen unserer Zeit auf. Nie wäre eine feste Partnerschaft mit dem gemeinsamen Ziel der Verstärkung der Integration innerhalb der EU nötiger gewesen als heute. Doch stattdessen scheinen wir dieses Ziel aus den Augen verloren zu haben in diesem merkwürdigen Sommer 2017 – trotz der großen Herausforderung, einen europäischen Gemeinschaftssinn mit Hilfe pragmatischer Konstruktionen von soliden bilateralen Beziehungen zwischen den Gründungsländern zu schaffen.

 
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