Premium Gastbeitrag von Finanzexpertin Carmen Reinhart Die Finanzkrise schwelt weiter

Bedeuten die positiven Entwicklungen in den Industrieländern, die 2008 im Zentrum der Finanzkrise standen, dass die Nachwirkungen überwunden sind? Nein. Warum die aktuelle Erholung noch lange nicht die Problemlösung ist.
  • Carmen Reinhart
Carmen Reinhart ist Professorin für Internationale Finanzsysteme an der Kennedy School of Government der Universität Harvard. Sie erreichen sie unter: gastautor@handelsblatt.com. Quelle: Bloomberg [M]
Die Autorin

Carmen Reinhart ist Professorin für Internationale Finanzsysteme an der Kennedy School of Government der Universität Harvard. Sie erreichen sie unter: gastautor@handelsblatt.com.

Anfang dieses Jahres bestand Einigkeit unter den Ökonomen, dass die Vereinigten Staaten ihre Konkurrenten unter den Industrieländern überflügeln würden. Für den erwarteten Wachstumsschub würde das in Präsident Donald Trumps Wahlkampf beschriebene Konjunkturprogramm sorgen. Doch die bemerkenswertesten der positiven Wirtschaftsnachrichten hinsichtlich der Industrieländer für 2017 kommen aus Europa.

Jetzt korrigierte der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognosen für die Euro-Zone nach oben, wobei sich die günstigen Aussichten über alle Mitgliedsländer erstrecken, einschließlich der großen vier: Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Außerdem rechnet man damit, dass das Wachstum auch in den entwickelten Ökonomien Asiens an Fahrt gewinnt, darunter auch in Japan.

 

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