Premium Gastbeitrag von Hans Eichel Das sind die Maximen einer zukunftsfähigen Finanzpolitik

Das Steuer- und Abgabenaufkommen kann und muss nicht sinken, aber umstrukturiert werden: Den Umweltverbrauch höher, die Arbeit niedriger belasten – der frühere Bundesfinanzminister Hans Eichel fordert eine ökologische Finanzreform. Ein Gastbeitrag.
Hans Eichel ist Beiratsvorsitzender des Forums Ökologisch-soziale Marktwirtschaft und war Bundesfinanzminister. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com
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Hans Eichel ist Beiratsvorsitzender des Forums Ökologisch-soziale Marktwirtschaft und war Bundesfinanzminister. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com

Breit diskutiert wird in Deutschland eine Untersuchung der OECD über die Steuern und Abgaben in den Industrieländern. Kein Wunder, denn das Ergebnis ist für die Arbeitnehmer in Deutschland nicht erfreulich. Ein alleinstehender Normalverdiener zahlt – verglichen mit seinen Kollegen – die zweithöchsten Steuern und Abgaben, fast die Hälfte seines Bruttoeinkommens. Noch mehr muss nur sein belgischer Kollege abgeben. Auch verheiratete Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Einkommen liegen mit den von ihnen abzuführenden Steuern und Abgaben über dem Durchschnitt ihrer Kollegen in den anderen Industrieländern. So weit, so klar.

 
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