Premium Gastbeitrag zur Strategie der EZB Die Illusionen der Notenbanker

Die EZB und andere Notenbanken haben ihre Geldpolitik ganz auf Preisstabilität ausgerichtet. Doch diese Strategie der Inflationssteuerung birgt gewaltige Risiken. Denn sie basiert auf zwei Fehlannahmen. Ein Gastbeitrag.
  • Jörg Krämer
Der Autor ist Chefvolkswirt der Commerzbank. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com. Quelle: Commerzbank [M]
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Einmal im Monat schauen die Frankfurter Währungshüter nach Luxemburg. Dann veröffentlichen die EU-Statistiker die Inflationsrate für den Euro-Raum. Die ist für die EZB sehr wichtig, denn sie richtet ihre Geldpolitik wie viele andere Notenbanken an Inflationsprognosen aus. Fällt die monatliche Inflationsrate – wie so oft in den zurückliegenden Jahren – niedrig aus und droht die EZB ihr Inflationsziel von knapp zwei Prozent in zwei bis drei Jahren zu unterschreiten, gibt sie weiter Vollgas. Zeichnet sich dagegen bei der Inflation ein Aufwärtstrend ab, könnte sie sich schrittweise von ihrer extrem lockeren Geldpolitik verabschieden.

 
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