PwC-Deutschlandchef über Ungleichheit
Wider die Populisten

PremiumZu viele Menschen misstrauen Wirtschaft und Institutionen, warnt der PwC-Deutschlandchef. Sie fühlen sich abgehängt, und das ist mehr als ein subjektives Empfinden. Einfache Lösungen dafür gibt es nicht. Ein Gastbeitrag.

Ein Vierteljahrhundert liegt das „Ende der Geschichte“ nun zurück. So zumindest lautete 1992 der Titel eines berühmt gewordenen Buchs, in dem der amerikanische Politologe Francis Fukuyama den angeblich endgültigen Sieg des liberalen westlichen Demokratiemodells verkündete.

Heute ist von der damaligen Zuversicht nicht mehr viel übrig. Stattdessen hat viele Menschen – auch und gerade im Westen – eine tiefe Verunsicherung erfasst.

Der Grund für diese Verunsicherung liegt in der wachsenden Diskrepanz zwischen ökonomischen Erfolgen auf der einen Seite – und dem damit häufig nicht korrespondierenden gesellschaftlichen Nutzen auf der anderen. Der einzelne Bürger profitiert nicht mehr automatisch, wenn die Wirtschaft boomt....

 
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