Basel II
Krisenzeit für Bankkapital

Es ist ein guter Schritt, Banken durch die Erweiterung der Basel-II-Rahmenvereinbarung zum Aufbau größerer Reserven zu zwingen. Eine zu schnelle Umsetzung könnte die Kreditvergabe zwar zügeln und die aktuelle Krise verschlimmern. Doch dies sollte Banken nicht davon abhalten, jetzt Kapital aufzunehmen, und Regulatoren sollten nicht davor zurückschrecken, dies zu fordern.

Globale Regulatoren ziehen die Zügel an, um eine weitere Krise zu verhindern. Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht wird von Banken größere Kapitalreserven verlangen für strukturierte Kreditanlagen, die den jüngsten Aufruhr auslösten, und andere aus den Bilanzen ausgelagerte Expositionen. Das ist eine Verbesserung des fehlerhaften Basel-II-Akkords, selbst wenn es nur einen kleinen Teil der Kapitalanforderungen betrifft, soweit sie sich auf die Handelsbücher der Banken beziehen. Man könnte es Basel II I/III nennen.

Die Maßnahmen werden auch nicht überhastet in Kraft treten. Zu groß ist die Angst, dass Banken das Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital messende Quoten durch eine weitere Verringerung der...

 
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