City Talk
Dialektik der Krise

Als Erz-Dialektiker hätte der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel wahrscheinlich seinen Spaß an der Finanzkrise. Denn wohin man auch blickt, haben die Verwerfungen an den Kapitalmärkten eine verwirrende Vielfalt an Gegensätzen hinterlassen.

Als Erz-Dialektiker hätte der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel wahrscheinlich seinen Spaß an der Finanzkrise. Denn wohin man auch blickt, haben die Verwerfungen an den Kapitalmärkten eine verwirrende Vielfalt an Gegensätzen hinterlassen. Am besten hat die Dialektik der Krise wohl der britische Zentralbank-Gouverneur Mervyn King auf den Punkt gebracht: „Das große Paradox der aktuellen Politik besteht darin, dass beinahe jede Maßnahme die kurzfristig wünschenswert ist, das exakte Gegenteil von dem darstellt, was langfristig sinnvoll wäre.“

King hat recht. Es ist schon etwas absurd, eine Kreditblase ausgerechnet mit einer beispiellosen Aufweichung der Kreditbedingungen zu bekämpfen. Trotzdem blieb den Notenbanken gar...

 
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