Kolumnen
Die Wahl und der Zins

Die unklare Wahl beflügelt die Anleihemärkte und drückt den Zins. Weil die Anleger verunsichert sind, flüchten sie in Zinspapiere. Im Grunde ein seltsamer Effekt.

Die unklare Wahl beflügelt die Anleihemärkte und drückt den Zins. Weil die Anleger verunsichert sind, flüchten sie in Zinspapiere. Im Grunde ein seltsamer Effekt.

Denn unklare politische Verhältnisse oder eine große Koalition dürften dazu führen, dass die Staatsverschuldung weiter steigt: Wo Politiker sich nicht einigen können, finanzieren sie ihre Projekte auf Kosten der Zukunft. Höhere Verschuldung sollte eigentlich zu höheren Zinsen führen, nicht zu niedrigeren. Aber wahrscheinlich ist zumindest kurz-, vielleicht auch mittelfristig die Psychologie stärker als das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Und das führt zu einem interessanten Effekt: Der Markt entlastet den Staat, der weiter in die Verschuldung...

 
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