EZB
Die Pubertät winkt

Die Zentralbank der Eurozone feiert ihren 10. Geburtstag bei bester Gesundheit. Der Euro ist stark und es sieht ganz danach aus, als sei die EZB der Fed überlegen. Noch aber ist es viel zu früh, um sich entspannt zurückzulehnen. Die Eurobanker haben noch einige Probleme zu lösen – unterschiedliche nationale Interessen, politische Einflussnahme und die Aufrechterhaltung der geistigen Führerschaft.

Als die EZB am 1. Juni 1998 an den Start ging, sahen viele Schwarzseher düstere Zeiten auf Europa zukommen. Der Euro, so befürchteten sie, werde entweder zerbrechen oder sich zu einer chronisch schwachen Währung entwickeln. Bis jetzt lagen die Pessimisten dramatisch daneben.

Die Inflationsrate liegt in der Nähe des von der EZB anvisierten Ziels von 2 Prozent. Und obwohl der einheitliche Tagesgeldsatz den Deutschen das Leben schwer und den Spaniern zu leicht machte, erreichte die Eurozone in der vergangenen Dekade im Durchschnitt eine respektable jährliche Wachstumsrate von 2,2 Prozent. Auch bei den Hauhaltsdefiziten hielten sich die Regierungen der Mitgliedstaaten überwiegend...

 
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