Dutschke spricht
Kopf hoch, Deutschland!

Deutschland steht wie ein Fels in der Staatsschuldenbrandung, bringt den Europäern das Sparen bei und spielt nebenbei den schönsten Fußball Europas. Es hätte anders ausgehen sollen.
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Ich hatte fest damit gerechnet, dass unsere junge und talentierte Mannschaft die stärksten Teams schlagen kann und endlich auch die Italiener und Spanier bezwingen wird, nachdem wir das 2006, 2008 und 2010 nicht geschafft hatten. Doch es kam anders. Die Konzentration in der Abwehr fehlte, und Angela Merkel konnte Zusagen für weitere Geldspritzen ohne Sparmaßnahmen nicht abwehren. Vielleicht fehlte die Kanzlerin auch im Stadion in Warschau, um der Nationalelf während der Halbzeitpause in der Kabine den Marsch zu blasen.

Es mag bitter sein, dass wir am Sonntag den Krisenstaaten Italien und Spanien zusehen müssen, wie sie die Europameisterschaft unter sich ausmachen. Aber Kopf hoch Deutschland, die Lage ist nicht so schlimm. Zumindest beim Fußball können wir uns auf zukünftige Siege unserer Mannschaft verlassen.

Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien und der nächsten Euro in Frankreich warten viele dankbare Gegner auf die DFB-Elf. In zwei Jahren kann Philipp Lahm wieder Tore gegen Costa Rica schießen. Vielleicht trifft ja Boateng mal gegen Trinidad und Tobago. 2016 kann uns selbst eine erneute „Todesgruppe“ nicht mehr schrecken. Das kennen die Jungs schon.

Zudem hat sich die Uefa überlegt, die Zahl der Teilnehmer für das Turnier massiv auszuweiten. Anstatt 16 werden künftig 24 Mannschaften am Start sein. Es wird sechs Vierergruppen geben, bei denen nicht nur die ersten Beiden ins Achtelfinale einziehen, sondern auch die vier besten drittplatzierten Mannschaften. Fußballfans können sich auf insgesamt 51 anstatt wie bisher 31 Spiele freuen.

Kommentare zu " Dutschke spricht: Kopf hoch, Deutschland!"

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  • Bla bla, nichts als lauwarme Luft, dieser Kommentar.
    Bekommt Dutsche junior dafür noch Geld?

  • Sogar wenn Herr Dutschke versucht ironisch zu werden, geht es in die Hose. Na, es gibt immer etwas zu lachen über soviel Unbeholfenheit. Herr Dutschke spielt hier im HB den Pausenclown, deshalb darf er sich auch produzieren.Früher gab´s einmal in jeder Zeitung eine Witzecke. Schön, das HB führt diese Tradition weiter in Gestalt des Herrn Dutschke.
    Warum auch nicht.

  • Hat der Mann eigentlich nichts Wesentliches zu sagen? Was soll solche inhaltliche Dünnbrettbohrerei in einem angesehenen Wirtschaftsmagazin? Merkel und Co. verkaufen gerade die Arbeit und Leistung von Generationen und Herr Dutschke philosophiert über die UEFA. Völliges Unverständnis bei mir.

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