Rio Tinto/China
Viel Streit, wenig Nutzen

Die Verhaftung von vier Rio-Tinto-Angestellten unter dem Vorwurf der Spionage könnte die Minengesellschaft veranlasst haben, Personal aus der Volksrepublik abzuziehen. China ist offenbar der Meinung, dass Rio gegen nationale Interessen verstoßen hat. Aber selbst wenn das Zerwürfnis für Rio jetzt unangenehm ist, kann China kaum auf Rios Eisenerz verzichten.

Der raue Umgang mit Rio Tinto wird China nicht viel einbringen. Einem Bericht in der Australian Financial Review zufolge zieht die Minengesellschaft Personal aus der Volksrepublik ab, weil China vier seiner Angestellten unter dem Vorwurf der Spionage hat verhaften lassen. Ein Teil der etwa 100 Rio-Angestellten ist in China geblieben, aber die Beziehungen haben sich eindeutig verschlechtert.

Gründe gibt es verschiedene. Wie aus unterschiedlichen staatlichen Medienberichten hervorgeht, beruht der Spionagevorwurf auf der chinesischen Sichtweise, dass es sich bei Plänen zur Stahlproduktion und Eisenerzkosten um Staatsgeheimnisse handelt. Die Manager werden beschuldigt, die nationalen Interessen durch Zahlung von Bestechungsgeldern unterminiert zu haben....

 
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