Schon komisch
Bullen im Bett

Starke Männer suchen gern Zuflucht beim schwachen Geschlecht, zumal in schwierigen Zeiten.
  • 0

Denn schmilzt der berufliche und wirtschaftliche Erfolg dahin, bedarf das Ego besonderer Streicheleinheiten. Tapst auf dem Börsenparkett der Bär, sind in den Betten also die Bullen los? Das zumindest legt eine Untersuchung des Konzerns Ansell nahe, der Gummiprodukte aller Art vertreibt, vom Spülhandschuh bis zur Lümmeltüte. Aus purer Neugier - mit Marketing hat das sicher nichts zu tun-hat man dort die Entwicklung der australischen Börse der vergangenen sechs Monate in Beziehung zum Umsatz von Präservativen gesetzt. Und siehe da: Während der ASX-200-Index um 36 Prozent schlappmachte, ging es mit dem Verkauf der Verhüterlis um 37,5 Prozent aufwärts.

Und in Deutschland? Der negative Börsentrend ist international. Warten wir also auf eine Analyse der Bundesfamilienministerin. Schließlich könnte die Finanzkrise doch noch ihr Gutes haben - nicht nur für die heimische Kondom-Industrie, sondern auch für die demografische Entwicklung.

Thomas Ludwig
Thomas Ludwig
Handelsblatt / EU-Korrespondent

Kommentare zu " Schon komisch: Bullen im Bett"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%