Schon komisch
Meine Freundin Linda

Ein Krimi mit internationalen Schauplätzen, guten Freunden und einem bösen Konzern. Und das Ganze spielt auch noch auf dem Land.
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Nun ist sie wieder da. Viel mehr, sie wird wiederkommen, irgendwann im Herbst. So ist aus zuverlässigen Quellen in Brüssel zu erfahren. Ihre Rückkehr ist kompliziert, es ging leider nur auf dem Umweg über die britischen Inseln, und dort allein hat es schon zwei Jahre gedauert, bis sie die richtigen Papiere bekam.

Was haben wir sie doch vermisst, unsere Freundin Linda, mit der wir schon Jahrzehnte verbracht hatten. Sie musste überstürzt ausreisen, verfolgt von den fiesen Machenschaften eines mächtigen Saatgutkonzerns. Er sagte Linda nach, sie sei zu krankheitsanfällig. Nur hin und wieder war es seitdem möglich, ihr undercover zu begegnen - mit hochgeschlagener Serviette sozusagen, damit keiner auf den Teller schauen kann. Selbst die Proteste der Bauern (und die verstehen ja zu protestieren) kamen dagegen nicht an, ebenso wenig die eifrigen Bemühungen des Freundeskreises "Rettet Linda!".

Worum es geht? Um eine Kartoffel natürlich. Die EU wird sie bald wieder zulassen, nachdem die Briten - und die verstehen ja was vom Essen - vorangegangen sind.

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