Schon komisch
Obamas „Funky Red Fiat“

Mit Ritmo in Chicago fing es an - die Story der möglichen Rettung von Chrysler.
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Entweder Fiat oder gar nicht. US-Präsident Barack Obama macht die Staatshilfen und damit das Schicksal des kriselnden Chrysler-Konzerns ausgerechnet von der Allianz mit dem italienischen Hersteller Fiat abhängig. Das hätten gerade wir Deutschen, die wir schließlich echte Autos bauen, uns nicht träumen lassen.

F I A T - wie in "Fehlerhaft In Allen Teilen". Oder F I A T - wie in "Fix It Again, Tony!" Kennt Mr. Obama etwa diese Weisheiten nicht? Kann ein US-Präsident wirklich den Italienern vertrauen?

Ja, er kann. Und das hat eindeutig sentimentale Gründe: Obama ist ein heimlicher Fiat-Nostalgiker. Als Student fuhr er einen roten Strada - der in Europa als Ritmo auf dem Markt war. Seinen "Funky Red Fiat" hat er den Wagen damals genannt. Das war kurz bevor sich Fiat vom US-Markt zurückgezogen hat. Aber alte Liebe rostet nicht, und jetzt sollen die Italiener zurückkommen in die Vereinigten Staaten und Funky Red Fiat soll F? Red Chrysler retten. Und Obama wird demnächst im Cinquecento als Präsidentenlimousine vorfahren.

Katharina Kort
Katharina Kort
Handelsblatt / Korrespondentin

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