Thailand
Scharfe Soße für König Bhumibol

Nach der Wahl am 23. Dezember sieht es ganz danach aus, dass die Anhänger des gestürzten Premierministers Thaksin die neue Regierung bilden. Damit dürften die fiskalpolitischen Instrumente der freien Marktwirtschaft wieder Einzug halten und neue Wachstumsimpulse für ländliche Regionen entstehen. Die Demokratie hat zu einem vernünftigen Wahlergebnis geführt, das wohl auch der König anerkennen muss.

Die People Power Party (PPP), Nachfolgerin der verbotenen Thai-Rak-Thai-Partei von Thaksin Shinawatra, konnte am 23. Dezember bei der thailändischen Parlamentswahl 232 der insgesamt 480 Sitze gewinnen. Weitere 41 Sitze gingen an andere Thai-Rak-Thai-Nachfolgeparteien. Thaksins Anhänger unter der Führung von Samak Sundarajev sollten also in der Lage sein, die Regierung zu bilden. Vorausgesetzt, die demokratischen Spielregeln gelten weiter. Damit deutet sich auch eine Rückkehr zu Thaksins Wirtschaftspolitik des freien Marktwachstums kombiniert mit der Ausdehnung des Wohlstands auf Thailands unterentwickelten Landwirtschaftssektor an. Eine Demokratie, die zu solch vernünftigen Ergebnissen führt, muss belohnt werden.

Der Putsch vom September 2006 und der Sturz Thaksins, der...

 
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