Weimers Woche
Rettet die Klimapanik!

Ausgerechnet zum Klimagipfel in Kopenhagen verstrickt sich die Klimaforscherszene in einen spektakulären Datenfälschungsskandal. Der wichtigste Klimaforscher der Welt, Phil Jones - Schlüsselfigur des Weltklimarates IPCC - muss seine Ämter ruhen lassen, weil schwere Manipulationsvorwürfe im Raum stehen. Offenbar haben Jones und einige seiner prominenter Kollegen wichtige Daten zur Erderwärmung gefälscht, Prognosen dramatisiert, Kollegen zur Löschung entlarvender E-Mails aufgefordert und beraten, wie man kritische Beiträge aus Fachzeitschriften heraushalten könne.
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Ausgerechnet zum Klimagipfel in Kopenhagen verstrickt sich die Klimaforscherszene in einen spektakulären Datenfälschungsskandal. Der wichtigste Klimaforscher der Welt, Phil Jones - Schlüsselfigur des Weltklimarates IPCC - muss seine Ämter ruhen lassen, weil schwere Manipulationsvorwürfe im Raum stehen. Offenbar haben Jones und einige seiner prominenter Kollegen wichtige Daten zur Erderwärmung gefälscht, Prognosen dramatisiert, Kollegen zur Löschung entlarvender E-Mails aufgefordert und beraten, wie man kritische Beiträge aus Fachzeitschriften heraushalten könne.

Unter Klimaforschern werden nämlich nicht nur die Verläufe der letzten Erwärmungsphasen, sondern auch deren Ursache immer strittiger diskutiert. Dabei scheint das Kohlendioxid als ein Auslöser weniger bedeutsam als bislang angenommen. Wissenschaftler fordern daher eine "Ent-Ideologisierung der Debatte". Der deutsche Meteorologe Hans von Storch, Leiter des Helmholtz-Instituts für Küstenforschung sieht in dem Manipulationsskandal sogar den Beleg für ein "Klimakartell der Alarmisten". Damit müsse nun Schluss sein.

Die Stimmung in der Szene kippt. So hat das Wissenschaftsmagazin "Sciene" gerade eine Studie veröffentlicht, wonach Vulkanismus und vor allem Sonnenaktivitäten wesentlich wichtiger für die Entwicklung des Klimas seien als menschliche Eingriffe in die Natur. Die MIT-Universität in Boston weist darauf hin, dass Klimawandel, wie wir ihn derzeit erleben, der erdgeschichtliche Normalfall sei. In den Geröllhalden der schmelzenden Alpen-Gletscher finden sich Zeugnisse früherer Vegetationen und Zivilisationen, weil es in den Alpen der vergangenen 10 000 Jahren bereits acht solcher warmen Rückzugsphasen gab - wie aber, wenn doch das Kohlendioxid der Neuzeit an allem schuld ist? Wie kommt es, dass die Zahl der bei Naturkatastrophen umgekommenen Menschen seit 100 Jahren rückläufig ist, wir aber doch alle den Eindruck gewinnen, es sei genau umgekehrt?

Offensichtlich gibt es nicht nur von einer Gruppe Klimaforschern rund um Phil Jones Interesse an Panikmache. Der IPCC-Chef Rajendra Pachauri verteidigt die methodischen Ungereimtheiten seines überdramatischen Uno-Klimaberichts sogar offen damit, es gehe vor allem darum "zu schockieren". Wer Relativierung zulässt, der verrät offenbar die gute Sache der grünen Apokalypse - und die wirtschaftlichen Interessen der Kernkraftlobby und des ökologisch-industriellen Komplexes gleich mit. Vor allem aber alle, die billige PR brauchen wie Politiker und Hollywoodstars, denn grüne Mäntelchen leuchten mit Apokalypse-Design am herrlichsten.

War nicht irgendwo ein Wintersturm? Regen in Djakarta? Hitze in Australien? Na bitte, alles Vorboten. Unsere apokalyptischen Reiter trappeln mit jedem warmen Wintertag bereits durch die Wettervorhersage der Tagesschau. Was sie nie verraten: Dass man bereits im Mittelalter auf Grönland Getreide ernten konnte und auf den britischen Inseln wegen einer jahrhundertelangen Warmzeit die Malaria wütete.

Die ansteigenden Temperaturkurven der Neuzeit beginnen - ein praktischer statistischer Trick für Alarmisten - just am Ende der letzten "kleinen Eiszeit" vom 15. bis ins 19. Jahrhundert. Damals waren zwei Drittel des Nordmeeres von Packeis bedeckt, der Fischfang kam zeitweise zum Erliegen, Missernten mit Hungersnöten suchten immer wieder das europäische Festland heim. Wenn die Deutschen erführen, dass die natürliche Erwärmung der Neuzeit geradezu eine Voraussetzung für ihren Wohlstand ist, sie würden weiter Autos erfinden, bauen, verkaufen, fahren, glücklich sein und reich bleiben. Wie furchtbar!





Wolfram Weimer ist Herausgeber und Chefredakteur von Cicero. Seine aktuellen Kommentare lesen Sie unter www.cicero.de.

Wolfram Weimer
Wolfram Weimer
Handelsblatt / Gastautor

Kommentare zu " Weimers Woche: Rettet die Klimapanik!"

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  • Endlich wird der Klimaskandal ein Thema für die Massenmedien - das macht Hoffnung!
    Wer noch mehr dazu nachlesen möchte:
    alles-schallundrauch.blogspot.com
    ich hoffe, daß viele Menschen nun anfangen die wahren Hintergründe der gesamten Panikmache in bezug auf unser Klima kritischer zu betrachten! Dann können wir optimistisch sein und uns den realen Problemen unserer Gesellschaften stellen.

  • Rettet die Klimapanik-

    Da gibt es nichts zu retten..
    Das Klima ändert sich oder auch nicht-- egal was die Erdenmenschlein machen.
    Die Panik bleibt- die einen vor der Hitze, die anderen vor dem Abkassieren-- egal was die Gegner - oder die befürworter sagen.
    Die Menschlein zahlen weiter, für ein Klima, das ganz wo anders gemacht - weit über den Wolken bei Mutter Sonne. Vielleicht sollten sie damit den Petrus im Himmel bestechen- ein paar Schmiergelder könnten nicht schaden. Der Auftrag minus 2 % ist ja schon abgeschickt an ihn- fehlt nur noch die bestätigung.
    Hoffentlich hat er damit nicht den Engel Aloisius beauftragt-der no a Maß und no a Maß auf Erden trinkt und die Merkel wartet vergebens auf die bestätigung der -2%Temperatur. Wir werden sehen. bis dahin Leute-- übt euch in Geduld und Ruhe... Die Sonne bringt es an den Tag. Al Gore leistet dem Aloisius Gesellschaft, damit noch lange Panik bleibt. Diese ist die "Garantie" für seine Vortragsreisen mit 6 stelligen Honorar und vollen Sälen. Die 2 % dürfen so schnell nicht auf Erden ankommen. Na dann schaun ma mal, was die 18 000 Menschlein in Hoppenhagen machen.

  • Vom Weltklimarat - aus über 5000 Wissenschaftlern aller Fachrichtungen - haben sich gerade einmal 52 davon dafür ausgesprochen, unter einer Reihe von denkbaren Missetätern den Anstieg des atmosphärischen Kohlendioxids dafür verantwortlich zu machen. Für die Verbreitung dieser Wahrheit mit Hilfe drastischer Übertreibungen kann man sogar den Nobelpreis bekommen.

    Und zu genau diesem Thema gab es 1992 den "Heidelberger Appell“, in dem sich, heute längst vergessen, 400 Wissenschaftler, darunter 62 Nobelpreisträger, gegen eine einseitige Klimahysterie als unfundiert verwahrten.

    in der Wissenschaft gilt es stets als hoch verdächtig, wenn alle die, die sich am Feuer der Verdammung - hier des Klimakillers CO2 - wärmen wollen, deswegen kräftig hinein blasen.

    Dennoch bedarf es mittlerweile schon eines gewissen Mutes, gegen diesen „Mainstream“ anzuschwimmen, ihn zu hinterfragen.

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