Analyse zur Lage in Nahost: Stoppt die Eiferer am Golf!

Analyse zur Lage in Nahost
Stoppt die Eiferer am Golf!

PremiumDer Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien ist in Syrien, Bahrain und Jemen in Stellvertreterkriege umgeschlagen. Die Iran-Wahl und Trumps Nahostbesuch wirken da wie Brandbeschleuniger. Ein banger Blick ins Wochenende.

Im Nahen Osten braut sich ein extrem toxisches Gemisch zusammen. Waren ohnehin schon Iran und die arabischen Golf-Staaten zuletzt immer heftiger aneinander geraten, so irrlichtert jetzt auch noch ein um sein politisches Überleben kämpfender Donald Trump durch die Pulverfass-Region. Gefährlicher kann es kaum noch kommen – auch wenn Europa beim Beschauen des eigenen Nabels (Griechenland-Krise, Aufstieg der Rechtspopulisten, Flüchtlinge) überhaupt etwas davon mitbekommt.

Für 300 Milliarden Dollar will der US-Präsident binnen der nächsten zehn Jahre das erzkonservative Saudi-Arabien hochrüsten. Das ist nach seinem Geschmack ein „guter Deal“, während er das Atomabkommen mit Iran, das Teheran gegen Aufhebung der Sanktionen verpflichtet,...

 
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