Blackstone
Finanzinvestoren sind endgültig hoffähig geworden

Ein klein wenig darf man sich schon die Augen reiben. Den Einstieg des amerikanischen Finanzinvestors Blackstone bei der Deutschen Telekom hält Bundesfinanziminister Peer Steinbrück (SPD) für ein „klares Vertrauenssignal internationaler Investoren.“ Vor rund einem Jahr tönte es vom damaligen SPD-Chef Franz Müntefering noch ganz anders.

Da war von „Heuschrecken“ die Rede, die über die Dörfer zögen, deutsche Unternehmen ausplünderten und sich dann wieder verabschiedeten. Kein Zweifel – mit dem Kauf des 4,5-Prozent-Paketes an der Telekom für 2,7 Mrd. Euro sind die Private Equity-Häuser hier zu Lande endlich hoffähig geworden, von den diffamierenden Vergleichen mit Insekten sind alle Top-Politiker in Berlin zum Glück abgerückt. Denn die angelsächsischen Finanzinvestoren legen ihre Milliarden weltweit an, deshalb steht Deutschland auch hier in einem globalen Wettbewerb. Es war höchste Zeit, dass die Politik den Beteiligungsmanagern nicht mehr nur die kalte Schulter zeigt.

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