Bush-Rede
Kommentar: Gemeinsames Interesse

Einige Europäer möchten die Amerikaner erst noch eine Weile zappeln lassen, bevor sie ihnen bei der Befriedung des Iraks zur Seite springen. Doch George W. Bush hat in seiner Grundsatzrede am Sonntagabend zu Recht betont, der Westen müsse seine gemeinsamen Interessen im Nahen Osten erkennen.

Einige Europäer möchten die Amerikaner erst noch eine Weile zappeln lassen, bevor sie ihnen bei der Befriedung des Iraks zur Seite springen. Doch George W. Bush hat in seiner Grundsatzrede am Sonntagabend zu Recht betont, der Westen müsse seine gemeinsamen Interessen im Nahen Osten erkennen. Das ist völlig richtig: Die zahlreichen Kriegsgegner im „alten“ Europa müssen begreifen, dass ein Scheitern der USA im Irak keine Option sein kann. Über kurz oder lang werden die westlichen Staaten deshalb an einem direkten Engagement nicht vorbei kommen.

In Deutschland wird die Diskussion leider auf die Frage verengt, ob die Regierung Bundeswehrsoldaten in den Irak entsenden soll oder nicht. Viel entscheidender aber ist eine gemeinsame westliche Strategie zum Wiederaufbau des geschundenen Landes. Die Verhandlungen darüber sollten nicht zur Prestigefrage stilisiert werden.

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