Bußgeld für Deutsche-Börse-Chef Kengeter
Pest oder Cholera?

PremiumDie Ermittlungen gegen Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter werden gegen ein Bußgeld eingestellt. Der geplante Deal mit der Staatsanwaltschaft ist pragmatisch, doch ein Beigeschmack bleibt. Ein Kommentar.

FrankfurtDie Gremien der Deutschen Börse haben sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht. Das Angebot des Staatsanwalts, Ermittlungen gegen den Konzern gegen eine Bußgeldzahlung einzustellen, sei eine Wahl zwischen Pest und Cholera gewesen, ist von Beteiligten zu hören.

Denn die Spitze der Deutschen Börse ist nach wie vor überzeugt, dass die Vorwürfe – Insiderhandel und eine zu späte Information der Märkte über die inzwischen geplatzte Fusion mit der London Stock Exchange (LSE) – unbegründet sind. Und es gibt die Befürchtung, dass Aktionäre die Börse wegen des angedachten Deals verklagen werden.

Dennoch ist es richtig, dass Deutschlands größter Börsenbetreiber dem Bußgeld...

 
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