China
Furcht vor der Revolte

Droht China Opfer des eigenen Erfolgs zu werden? Die Wirtschaft wächst mit elf Prozent, die Devisenreserven legen dieses Jahr angefacht von der boomenden Exportwirtschaft um bis zu 400 Milliarden Dollar zu. Mehr als 1,2 Billionen liegen schon auf der hohen Kante. Solche Zahlen provozieren in den USA protektionistische Reflexe

Auf den ersten Blick scheint es, die Pekinger Regierung könne trotz aller Bemühungen die überbordene Konjunktur einfach nicht abbremsen. Passend zum strategischen Wirtschaftsdialog mit den USA, die über Chinas gigantische Exportüberschüsse höchst erzürnt sind, hob die Zentralbank den Leitzins an und erweiterte die Schwankungsbreite des Yuans zum Dollar. Doch die Wirkung verpuffte in einem Marktumfeld, das nur noch eine Entwicklung kennt: Wachstum, Wachstum, Wachstum. Bei näherem Hinsehen erkennt man allerdings, dass Chinas Wirtschaftsplaner wirksame Bremsmanöver vornehmen könnten, sie aber aus Furcht vor innenpolitischen Folgen scheuen.

Die unbändigen Kräfte des chinesischen Kapitalismus schütteln die Fesseln ab, die Peking bislang ausprobiert hat:...

 
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