Premium Conti, Daimler, Thyssen-Krupp Konzernaufspaltung wird zur gefährlichen Mode

Eine Aufspaltung ist kein Allheilmittel für die Probleme deutscher Unternehmen. Der Hype darum kann ihnen sogar gefährlich werden. Denn oft stehen dabei nur kurzfristige finanzielle Interessen im Vordergrund.
Gegen eine Aufspaltung des Stahlkonzerns sprechen die Synergien zwischen den einzelnen Sparten. Quelle: dpa
Hauptversammlung Thyssen-Krupp

Gegen eine Aufspaltung des Stahlkonzerns sprechen die Synergien zwischen den einzelnen Sparten.

(Foto: dpa)

Daimler macht es, Conti will es, Thyssen-Krupp soll es. In der Wirtschaft grassiert ein vermeintliches Wundermittel zur Steigerung des Aktionärswohls: die Aufspaltung von Konzernen. Wo man auch hinschaut, es wird abgespalten, an die Börse gebracht, ein Flottenverband gegründet, oder es werden aus einem einfach zwei Unternehmen gemacht. Eon, RWE, GE, Hewlett-Packard, Siemens sind nur einige Beispiele. Der sogenannte „pure Player“, also der auf sein Kerngeschäft fokussierte Konzern, gilt allerorten als die verheißungsvollste Unternehmensstruktur.

 
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