Dopingfall Sinkewitz
Kommentar: Ein Desaster für T-Mobile

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Der hausinterne Dopingfall beim deutschen Rennstall T-Mobile ist, gelinde ausgedrückt, ein Desaster. Kaum ein anderes Radteam hat im Vorfeld der 94. Tour de France so offen gegen Doping Stellung bezogen. Team-Chef Bob Stapleton implementierte ein hausinternes Antidopingprogramm, forderte von seinen Fahrern die Unterschrift unter eine Ehrenerklärung und kritisierte unablässig die allzu laxe Haltung mancher seiner Kollegen.

Stapletons Reputation hat nun schweren Schaden genommen. Zudem erbringt Sinkewitz’ am Vorabend der Tour entnommene positive Probe den Beweis, dass die eigenen Testverfahren bei der deutschen Equipe nicht ausreichen, Doping in den eigenen Reihen auszuschließen. Schlimmer noch aber nährt sie den Verdacht, dass Doping im Radsport nicht der Geschichte angehört wie viele glauben mögen, wollen und versichern. Doping im Radsport ist so virulent wie ehedem.

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