Premium H&M-Kampagne in der Kritik Naivität, kein Rassismus

Die H&M-Kampagne mit dem „coolsten Affen im Dschungel“ lässt tiefe Rückschlüsse auf das Selbstbild eines Weltkonzerns zu. Mit Rassismus hat sie nichts zu tun, zeugt aber von unglaublicher Naivität. Ein Kommentar.
Der Modekonzern muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzten, dass seine Entscheidungswege zu verwinkelt sind. Quelle: AFP
H&M-Filiale in Lille

Der Modekonzern muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzten, dass seine Entscheidungswege zu verwinkelt sind.

(Foto: AFP)

Dass der „coolste Affe im Dschungel“ die Gemüter so erregen kann, hat man wohl in der Konzernzentrale eines der weltweit größten Modekonzerne nicht gedacht. Sonst wäre auch die Werbekampagne von H&M aus Schweden nicht so in Druck gegangen. Doch irgendwo in dem schmucklosen Stockholmer Unternehmenssitz haben offenbar hochbezahlte Managerinnen und Manager entweder nicht hingeschaut oder sie sind einfach naiv.

 
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