Internet-Firmen
In den besten Jahren

Investoren und Analysten scheinen aus dem Platzen der Internetblase vor rund drei Jahren nichts gelernt zu haben. Firmen wie Amazon, Ebay oder Yahoo werden an der Börse wie in den längst vergangen geglaubten Boomzeiten bewertet. Ein Beispiel: Yahoo kostet an der Börse das 110fache des erwarteten Gewinns. Der Umsatz wird wahrscheinlich von 2,5 Milliarden in diesem um rund 30 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar im kommenden Jahr zulegen. Rechtfertigen diese Zahlen aber wirklich einen Unternehmenswert von 40 Milliarden Dollar?

Yahoo ist kein Einzelfall. Der Online-Auktionator Ebay kostet das 81fache der zu erwartenden Gewinne, Amazon sogar das 126fache. Das Parkett hat wieder einmal Bezug zur wirtschaftlichen Realität der Internetfirmen verloren. Gerade deshalb lohnt der Blick auf die Fakten.

Zunächst die guten Nachrichten: Drei Jahre nachdem viele hoch gesteckten Hoffnungen bitter enttäuscht wurden, hat sich das Internet als Plattform für die Beschaffung von Informationen und Waren etabliert. Allein in den USA wurden im vergangenen Jahr rund 100 Millionen Dollar mit Online-Einkäufen umgesetzt.

Damit nicht genug: In Europa und in Asien liegt noch Potenzial brach. Die Experten von Forrester Research schätzen, dass rund die Hälfte aller europäischen Internetnutzer auch für den Einkauf per Mausklick in Frage kommen. Das wären dann weitere 75 Millionen Kunden. Und hinzu kommen eben noch die Menschen im asiatischen Raum.

Je mehr Kunden aber das Internet zum Einkaufen nutzen, desto mehr Händler wird es in das Netz ziehen. Auch das generiert neues Geschäft. Zusätzlichen Schub wird die Breitbandtechnologie bringen, die sich mehr und mehr durchsetzt.

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